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Vortrag, 19. September: Als die Bilder laufen lernten

Concerthalle Neues KurbandVom Stummfilm 1918  im Neuen Kurbad (Foto)  bis zu modernster Digitalprojektion  heute im Lippe-Institut  reicht die Kinotradition in Bad Lippspringe. Am 19. September blicken das Odins, die Volkshochschule und der Heimatverein auf knapp 100 Jahre Kinogeschichte an der Lippe zurück.Referent Reinhard Brockmann präsentiert neueste Recherchen, wonach es in Bad Lippspringe noch zwei frühere  Kinos gegeben hat, die in Vergessenheit geraten sind. Im Blickpunkt  stehen der Wandel der Kinotechnik und  große alte Filme in ihrer Zeit. Dabei  erhalten  die Teilnehmer auch  einen Blick hinter die Kulissen von Odins Filmtheater.  Weitere Themen sind Sehgewohnheiten sowie Filmauswahl heute und damals. Die Veranstaltung dient zugleich als Vorschau auf das neue  „VHS-Kino“.  Gezeigt  werden Anfang 2017 die Filmklassiker „Die Sklavenkarawane“ (20. Februar) nach Karl May  und „Zur Sache Schätzchen“ (24. April) mit Uschi Glas.                                            Fotonachweis: Heimatverein Bad Lipsppringe

 

Aufklärung mit bitterem Beigeschmack

Studierende aus Lemgo und die Paderborner Polizei haben drei weitere Videos produziert, die es in sich haben. Nach dem Einbrecherdreikampf, der die Odins-Besucher regelmäßig schmunzeln lässt, geht es jetzt um das Thema  Ablenkung im Straßenverkehr. Ganz klar: Die drei neuen Vorfilme werden wechselweise im Odins gezeigt. Denn wer sich ablenken lässt, ist sofort  im Blindflug – und der kann böse enden…

Logo_-_Be_smarter_than_your_phoneStudien und Analysen bestätigen, was fast Jeder beim Autofahren schon erlebt hat. Immer häufiger  wird während der Fahrt das Handy bedient. Sei es um zu telefonieren, um Nachrichten zu lesen oder zu schreiben oder um es als Navigationsgerät zu benutzen. Obwohl das Unfallrisiko während dieser Zeit erheblich steigt, wird das Problem häufig verharmlost.

Neben verstärkten repressiven Maßnahmen, möchte die Kreispolizeibehörde Paderborn vor allem durch Aufklärung dazu beitragen, dass die Verkehrsteilnehmer für die Gefahren sensibilisiert werden und hat in Zusammenarbeit mit der Kreispolizeibehörde Lippe und   Studierenden der Hochschule Ostwestfalen-Lippe aus Lemgo drei Videospots produziert, die das Problem  Ablenkung durch das Handy deutlich machen.

Die Videos werden jetzt  zu Schulungszwecken der Polizei landesweit eingesetzt, sollen aber auch in verschiedenen Medien und für unterschiedliche Zielgruppen genutzt werden.

Genaue  Daten,  wie häufig Ablenkung als Unfallursache in Frage kommt, gibt es nicht, weil sich, im Gegensatz zu anderen Unfallursachen, Ablenkung durch das Smartphone durch die Polizei häufig nicht feststellen lässt. Eher selten gibt ein Unfallbeteiligter freiwillig zu, vor dem Unfall beispielsweise durch den Blick auf das Handy oder das Navi abgelenkt, gewesen zu sein. Es muss von einer hohen Dunkelziffer ausgegangen werden. Schätzungen zu Folge dürfte bei mindestens jedem fünften Unfall einer der Unfallbeteiligten in irgendeiner Form abgelenkt gewesen sein. Bislang werden nur bei besonders schwerwiegenden Unfällen beweissichere Maßnahmen getroffen, um Ablenkung als Ursache des Unfalls nachzuweisen.

Etwa 90 Prozent der Informationen, die wir beim Autofahren verarbeiten müssen, nehmen wir als Momentaufnahmen über unsere Augen wahr. Ohne diese Bilder wären wir praktisch im „Blindflug“ unterwegs. Schon das Fahren bei Dunkelheit oder schlechter Sicht, wegen Regen oder Nebel, schränkt unsere Wahrnehmung erheblich ein, so dass wir nur mit reduziertem Tempo fahren dürfen, um noch sicher unterwegs sein zu können.
Bei der Benutzung des Handys wird der Blick komplett von der Fahrbahn genommen und auf das Display gelenkt. Das bedeutet, dass wir je nach Geschwindigkeit zum Teil große Strecken zurücklegen ohne sehen zu können, was vor und neben uns auf der Straße passiert.

Schaut man im Stadtverkehr bei Tempo 50  nur für zwei Sekunden auf das Handy, beispielsweise um zu schauen wer eine Nachricht geschickt hat, werden in dieser Zeit fast 30 Meter im Blindflug zurückgelegt!
Fast 30 Meter in denen man nicht sieht, ob gerade in dieser Zeit ein Kind vor das Auto läuft oder der Vorausfahrender abbremst. Situationen bei denen man normalerweise noch hätte rechtzeitig reagieren können, enden dann mit einem Verkehrsunfall.

Untersuchungen des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft e. V. im Jahr 2015 haben über die physikalischen Erkenntnisse hinaus die Beeinträchtigung bezogen auf das Fahrverhalten mit den Auswirkungen nach Alkoholgenusses verglichen und sind dabei zu dem Ergebnis gekommen, dass die Zeit in der man abgelenkt ist durchaus mit bestimmten Alkoholisierungsgraden vergleichbar ist.

„Das Senden von SMS, die Titelsuche bei Musikplayern und das Telefonieren sind, bezogen auf das Ausmaß der Beeinträchtigung, vergleichbar mit einem Alkoholisierungsgrad von 0,8 Promille. Die Bedienung von Navigationssystem und Telefon und das Schreiben von SMS entsprechen, bezogen auf die signifikanten Befunde, einem Alkoholisierungsgrad von 1,0 Promille!“
Auch wenn bei der Beurteilung der tatsächlichen Gefährlichkeit die zeitliche Dauer mit einbezogen werden muss, machen diese Vergleiche doch deutlich, welche Risiken von der Ablenkung ausgehen. Die Polizei rät: Be smarter than your phone!

Durch die Hochschule Ostwestfalen Lippe wurden die Videos auch auf Youtube eingestellt:

Messenger – Ablenkung beim Fahren
https://www.youtube.com/watch?v=B6ATcuL9Ehk

Musik – Ablenkung beim Fahren
https://www.youtube.com/watch?v=oTS6rQn-QF8

Navi – Ablenkung beim Fahren
https://www.youtube.com/watch?v=B4P3CX1dfA8

Kinos fürchten um Vorsprung vor Internet

Deutschlands Kinos fürchten  um ihren letzten Schutz vor Netflix, iTunes und  Raubkopierern im Internet. Die bisherige Sperrfrist zu ihren Gunsten wankt. Meist kommen nach dem bundesweiten Kinostart eines geförderten Filmes kostenpflichtige Internet-Downloads  nach sechs Monaten, das Pay-TV nach zwölf und das Free-TV nach achtzehn Monaten zum Zuge. Relative Sicherheit vor Raubkopien bietet nur die Kinotechnik. Künftig könnten Ausnahmen sehr viel großzügiger als bislang erteilt werden. Das wurde im Juni  bei der ersten Lesung des neuen Filmförderungsgesetzes im Bundestag deutlich.  Johannes Selle (CDU) sagte, bei einem schlechten Start an den Kinokassen  sollten die nächsten Auswertungsstufen etwa eines Dokumentarfilms  früher greifen. Im Mai  hatte auch schon der Bundesrat mehr Flexibilität gefordert.

Burkhard Blienert (Paderborn), filmpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, hielt dagegen: „Die Verkürzung des Kinofensters ist eher unpassend und kontraproduktiv.“ Das schade  besonders Programmkinos und Lichtspielhäusern in kleineren Städten. Im Gegenteil gelte es angesichts der Internet-Konkurrenz den öffentlichen Kulturort Kino zu schützen.

Wörtlich heißt es in einem Protestbrief zahlreicher privater Kinobetreiber: „Kinos sind, anders als die nachgeordneten Verwertungsstufen, kulturelle, wirtschaftliche und soziale Orte.“ Häufig seien sie die letzte verbliebene Kultureinrichtung in den Kommunen. Mit 28 Millionen Euro Filmabgabe pro Jahr trügen die deutschen  Kinos  50 Prozent zur Filmförderung bei.  Eine  Aufweichung der  Sperrfristen begünstige  dagegen Internetanbieter, die nicht einmal Steuern in Deutschland zahlten. Der Hauptverband deutscher Filmtheater (HdF) und die AG Kino/Gilde warnen vor einer dramatischen Verschlechterung ihrer Lage. Eine Neuregelung hätte  zudem  „eine erhebliche Hebelwirkung auf die Vertragspraxis der nicht den Sperrfristen des Filmförderungsgesetzes unterliegenden   US-Filmstudios, die nach wie vor den überwiegenden Anteil am deutschen Filmmarkt haben.“

Das neue Gesetz, das im Herbst beschlossen wird,  müsse aber auch lange vermisste soziale Mindeststandards bei der Produktion sichern, sagte Blienert.   „Von fairen und sozialverträglichen Bedingungen am Set kann der deutsche Film nur profitieren.“ Zudem sorge die Neufassung des Gesetzes für mehr Frauen in den Fördergremien und bessere Bedingungen für Drehbuchschreiber.

 

 

 

 

 

IT-Dienstleister Von Rüden neuer Premiumsponsor

DSC02322Die von Rüden GmbH Daten- und Kommunikationstechnik ist neuer Premiumsponsor von Odins-Filmtheater in Bad Lippspringe. Darauf verständigten sich jetzt Inhaber Markus von Rüden und der Vorstand von Odins-Filmtheater.

Der heimische IT-Dienstleister unterstützt das eherenamtlich geführte Kino im Lippe-Institut mit seinem geballten Wissen bei allen Fragen des technischen Betriebs. Auch die neue Homepage odins-filmtheater.de trägt die Handschrift des Technik-Partners von Rüden GmbH. Odins-Vorsitzender Ottokar Fischer:  „Die Zeiten, in denen Filmvorführer gerissene Zelluloiudfilme klebten und riesige  Filmrollen umspulten, sind vorbei.“ Moderne Kinotechnik sei  heute vor allem Computertechnik, sagt Fischer.  Deshalb ist der Verein gerade für diese Unterstützung dankbar. Fischer: „Ohne Profis kein digitales Kino.“

Das Bad Lippspringer Unternehmenvon Rüden mit Verkauf und Geschäftsräumen  in der Königsberger  Straße 25 betreut seit 2004 sowohl Privat- als auch Geschäfskunden. Es bietet  Lösungen vom individuellen  PC bis zu  professioneller Dienstleistung an. Telefonanlagen gehören ebenso zum Angebot wie Heimnetzwerke, Fernwartungen, Datensicherung  und Client/Server-Lösungen.

Gold für Manfred Friedrich

Manfred FriedrichGold für unseren Kino-Freund Manfred Friedrich. Der Vorsitzende des Amateur-Filmclubs Bad Lippspringe hat am 24. April 2016 beim  Bundesfilmfestival Natur in Blieskastel eine von drei Goldmedaillen errungen. Mit seinem Film „Hütte 5“ über den Tanz der Kraniche setzte er sich damit an die Spitze von insgesamt 37 aus ganz Deutschland gemeldeten Topfilmen. Anfang April hatte er sich in Dortmund mit einem Landesfilmpreis qualifiziert.

Alle  Bad Lippspringer Filmfreunde gratulieren Manfred Friedrich, der Odins-Filmtheater unter anderem als Filmvorführer unterstützt. Der Wettbewerb wurde vom Bundesverband Deutscher Film-Autoren (BDFA) zum 38. Mal ausgeschrieben. Amatuerfilmer Friedrich ist seit vielen Jahren dabei. Seine Filme sind eine feste Größe in der Szene deutscher Amateurfilmer.

In dem  zwölf Minuten langen Filmbeitrag fasst Manfred Friedrich  die geduldige Beobachtung eines langen Tages in Groß Moordorf bei Zingst an der Ostsee zusammen. Der Filmtitel „Hütte 5“ steht für das  niedrige Versteck, in dem Manfred auf 1,20 mal 2,00 Meter hockte –  von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang.  Die Geduld hat sich gelohnt.  Neben der Goldmedaille wurde er auch mit dem Sonderpreis der Tourismuszentrale bedacht. Außerdem gehört sein Film zu den fünf Filmen,  die demnächst bei den Deutschen Filmfestspielen präsentiert werden.

Dustin Hoffmans „Chor“ singt zum Kino-Geburtstag

Mit dem Erfolgsfilm „Der Chor – Stimmen der Herzen“, gönnt sich Odins-Filmtheater ein Ständchen zum Geburtstag. Das ehrenamtlich geführte Kino in Bad Lippspringe feiert am

19. April ein Jahr neue digitale Technik – und lädt ein zur Sondervorstellung zum halben Preis von 3 Euro.

Der Streifen mit Dustin Hoffmann und einen kleinen Jungen mit großer Stimme war eines der  Highlights im zurückliegenden Kinojahr. Viele Zuschauer waren voll des Lobes, so Odins-Vorsitzender Ottokar Fischer. „Bild- und Tonqualität besonders dieser Hollywood-Produktion haben uns den Unterschied zu den alten Filmen auf Zelluloid gezeigt.“ Deshalb habe Odins Filmtheater  diesen Streifen zum Jubiläum noch einmal ins Programm genommen.

Dustin Hoffmann ist Hauptdarsteller in dem Hollywoodfilm „Der Chor – Stimmen der Herzen“. Die Geschichte um einen kleinen Jungen mit großer Stimme war einer der beliebtesten Streifen im zurückliegenden Jahr. Zum Kinogeburtstag „Ein Jahr digital“ wird er noch einmal zum halben Preis gezeigt. Foto: Universum Film

Fischer rät allen Gästen wegen des Andrangs pünktlich zu erscheinen. Das Kino habe nur 100 Plätze. Die Kasse öffnet um 19 Uhr, der Film startet um 19.30 Uhr. Vorreservierungen sind für diese Aufführung nicht möglich.
Odins Filmtheater schaut auf zwölf außerordentlich erfolgreiche Monate nach der Wiederöffnung im April letzten Jahres zurück. „Mehr als 3000 Zuschauer machen uns stolz und zufrieden“, sagt Odins-Vorsitzender Fischer. Die erfolgreichsten Filme waren „Honig im Kopf“, „Ich bin dann mal weg“ und „Der Chor – Stimmen der Herzen“. Damit liegen Komödien in der Gunst der Bad Lippspringer Kino-Geher klar vor Actionfilmen und Großproduktionen wie Star Wars und The Revenant.

Gartenschau-Uhr an Brita Rudzky überreicht

Die LGS-Uhr gewonnen: Brita Rudzky, links mit Eheman Oswald, erhält die Uhr zur Landesgartenschau aus den Händen von Andreas und Andfrea Bose.
Die LGS-Uhr gewonnen: Brita Rudzky, links mit Eheman Oswald, erhält die Uhr zur Landesgartenschau aus den Händen von Andreas und Andrea Bose.

Bad Lippspringe. Brita Rudzky aus Bad Lippspringe ist die Gewinnerin der Landesgartenschau-Uhr. Am 26. 02. 2016 überreichte Juwelier Andreas Bose, der den Preis ausgesetzt hatte,  dem Ehepaar Brita und Oswald Rutzky ihren Preis. Die Uhr mit der eingravierten Nummer 204 dürfte schon bald Sammlerwert haben. Sie ist Teil der auf 250 Uhren begrenzten Sonderserie zur Landesgartenschau.

LGS Uhr Rudzky Bose 3Im Dezember 2015 galten alle Kinokarten von Odins-Filmtheater als Glückslose. Am 31.12.2015 folgte die öffentliche Ziehung der Gewinn-Nummer und von neun Ersatznummern. FrauRudzky hatte dabei doppeltes Glück. Der Inhaber der Hauptnummer meldete sich nicht, obwohl in der Presse, im Kino und bei Uhren-Schmuck-Bose die Ziehungsergebnisse öffentlich gemacht wurden. Deshalb kam die Ersatznummer 293668  zum Zuge. Odins-Vorsitzender Ottokar Fischer dankte Andreas und Andrea Bose dafür, dass sie mit ihrer Aktion Odins-Filmtheater unterstützt hatten. Andreas Bose entgegnete, ihm sei es wichtig, dass Landesgartenschau und Kinobetrieb zur Lebensqualität in der Stadt beitrügen.

Claudia Lippe ist Odins 30 000. Zuschauerin

Bad Lippspringe. Odins Filmtheater feiert seine 30.000 Besucherin. Claudia Lippe aus Schlangen erwarb am 19.02.2016 die Kinokarte mit der laufenden Nummer 30 000. Damit hat das ehrenamtlich geführte Kino  schon doppelt soviele Gäste gezählt wie die Stadt Einwohner hat.

Odins feiert: Die Kiniokarte mit der laufenden Nummer 30.000 zeigt Claudia Lippe aus Schlangen. Ottokar Fischer gratulierte der Besucherin zusammen mit ihrem Mann Andreas Volkmer.
Odins feiert: Claudia Lippe zeigt ihre Kinokarte mit der laufenden Nummer 30.000. Ottokar Fischer (rechts) gratuliert der Besucherin aus Schlangen und ihrem Mann Andreas Volkmer, der das Ticket 29 999 bekam.

Vorsitzender Ottokar Fischer gratulierte der Jubiläumsbesucherin und ihrem Mann, Andreas Volkmer, der das Ticket mit der Nummer 29 999 sein Eigen nennt. Beide waren gekommen, um den Blockbuster „Star Wars: Episode VIII – Das Erwachen der Macht“ zu sehen.

Seit der Gründung 2003 durch den damaligen Bürgermeister Willi Schmidt und den Brackweder Filmfreund Frank Becker zeigt Odins Filmtheater immer mittwochs und freitags um 19.30 Uhr aktuelle Kinofilme. Nur  während der Umstellung auf digitale Projektion ruhte der Filmbetrieb für acht Monate. Das Kino  erwartet bis Mitte April zum  Jahrestag der Neustarts  3300 Besucher in der ersten vollständigen „digitalen“ Saison. Fischer: „Damit liegt die Besucherzahl  klar  über dem Durchschnittswert  früherer Jahre.“ Zuversichtlich ist Fischer aus deshalb, weil bis Mitte April noch drei besonders besucherstarke Filme auf dem Programm  stehen:  „The Revanant – Der Rückkehrer“ mit Oskar-Gewinner Leonardo DiCaprio, die  hochgelobte Neuverfilmung von „Heidi“ und „Das Wetter in geschlossenen Räumen“ mit Maria Furtwängler.

Komödie für Flüchtlinge – Tränen gelacht

 

Bad Lippspringe. Mit dem Kinofilm „300 Worte Deutsch“   hat Odins Filmtheater am 19. 02. 2016  die Flüchtlingsarbeit in Bad Lippspringe unterstützt und die Arbeit der Helfer gewürdigt. 70 Schüler und Lehrer der ehrenamtlichen Sprachförderung im Evangelischen Gemeindezentrum ließen sich von der Komödie mit Christoph Maria Herbst begeistern. „Die Comedy um sieben Bräute aus der Türkei, die dringend Deutsch lernen müssen, war ideal für dieses Publikum“, sagte hinterher Odins-Vorsitzender Ottokar Fischer. „Alle haben Tränen gelacht“. Seit gut einem Jahr werden Schutzsuchende aus Syrien, Irak, Eritrea, Afghanistan, Bangladesch, Pakistan und anderen Krisenstaaten von 20 Freiwilligen mit den ersten Begriffen auf Deutsch vertraut gemacht. Initiator Harald Knobloch (87) ist überzeugt, dass Flüchtlinge bei uns nur eine Chance haben, wenn Sie gutes Deutsch sprechen. Organisator   Jürgen Peters sagt: „Wir bereiten die Neuankömmlinge in Bad Lippspringe auf die später folgenden, staatlich geförderten Kurse vor.“ Inzwischen sind die ersten Absolventen dort bereits angekommen. Peters: „Wie wir hören, sind sie dort gut gerüstet und erfolgreich.“

Sondervorstellung für Flüchtlinge: Sprachkurslorganisator Jürgen Peters (von links) und Initiator Harald Knobloch mit dem Odins-Vorsitzenden Ottokar Fischer. Foto: Odins Filmtheater
Sondervorstellung für Flüchtlinge: Sprachkursorganisator Jürgen Peters (von links) und Initiator Harald Knobloch mit dem Odins-Vorsitzenden Ottokar Fischer.