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Drei “G” für großes Kinovergnügen

Geimpft, genesen, getestet:  Die drei G der aktuell gültigen Corona-Schutzverordnung  schaffen neues Kinovergnügen und Sicherheit für alle zugelassenen Zuschauer. 

  • Freie Sitzplatzwahl im Saal
  • Keine Maskenpflicht am Platz
  • Kein Papierkrieg  mehr für die Rückverfolgbarkeit 
  • Allerdings: Kein Zutritt zum Kino ohne  Nachweis von Impfung, Genesung oder Test in Verbindung mit einem Personalausweis

Alle Regelungen sind abgestimmt mit dem Ordnungsamt der Stadt Bad Lippspringe.

 

Dokumentation der ergänzenden „Hygiene- und Infektionsschutzregeln“ zur CoronaSchutz-Verordnung Nordrhein-Westfalen
Die nachfolgenden Hygiene- und Infektionsschutzregeln fassen die Grundregeln zusammen, die von Privatpersonen zur Vermeidung von Infektionen in möglichst allen Lebensbereichen beachtet werden sollten und von den verantwortlichen Personen für Angebote und Einrichtungen, die für Kunden- oder Besucherverkehre geöffnet sind, verpflichtet beachtet werden müssen.

Die nachfolgenden Regeln bilden nur die Empfehlungen und Verpflichtungen ab, die sich aus dem Infektionsschutzgesetz des Bundes und der Coronaschutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen ergeben. Ggf. weitergehende Pflichten zum Infektionsschutz bzw. zur Hygiene aus anderen Rechtsvorschriften (z. B. dem Arbeitsschutzrecht) müssen ebenfalls und ggf. auch darüber hinaus beachtet werden.

I. Allgemeine Verhaltensregeln zum Infektionsschutz

Jeder in die Grundregeln des Infektionsschutzes einsichtsfähigen Person wird in allen Lebensbereichen die Umsetzung der folgenden Verhaltensregeln dringend empfohlen; dies gilt ausdrücklich auch für immunisierte Personen:

1. Kein Kontakt mit anderen bei typischen Symptomen einer Coronainfektion!

Ein Kontakt mit anderen Personen sollte unbedingt vermieden werden, wenn typische Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 oder eine akute Infektion vorliegen. In diesen Fällen sollte schnellstmöglich ein Coronatest durchgeführt werden.

2. Möglichst 1,5 Meter Abstand zu fremden Personen einhalten!

Bei Begegnungen mit fremden Personen und auch bei zufälligen kurzen Kontakten mit Bekannten sollte ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden. Jeder nähere Kontakt birgt ein Infektionsrisiko und kann für nicht immunisierte Personen beim Kontakt mit infizierten Personen zu einer Quarantänepflicht führen. Die Abstandsregel sollte vor allem bei flüchtigen Zufallskontakten eingehalten werden.

Verzichtbar ist der Mindestabstand dagegen dort, wo die Coronaschutzverordnung andere Schutzmaßnahmen wie eine Zugangsbeschränkung auf immunisierte und ge- testete Personen vorsieht (z.B. bei Kulturveranstaltungen, Innengastronomie) oder wo sich der unmittelbare Kontakt an festen Plätzen auf eine begrenzte Personenzahl bezieht.

3. Allgemeine Hygieneregeln unbedingt beachten!

Regelmäßiges gründliches Händewaschen – gerade nach Kontakt mit anderen Personen oder einem Aufenthalt im öffentlichen Raum – sowie die Vermeidung der Ausbreitung möglicher eigener Infektionen durch Niesen in die Armbeuge und die Vermeidung von Körperkontakt zu fremden Personen sollten unbedingt fortgeführt werden, solange die Corona-Infektionen sich ausbreiten.
4. Maskentragen bei Nichteinhaltung von Mindestabständen!

Dort, wo die Mindestabstände zu anderen Personen nicht eingehalten werden können und keine anderen Schutzmaßnahmen greifen, sollte zum Schutz vor einer Ansteckung durch Tröpfcheninfektionen auch dann eine Maske getragen werden, wenn die Coronaschutzverordnung dies nicht ausdrücklich verpflichtend vorschreibt. Auch im Außenbereich ist bei nahen Begegnungen eine Tröpfcheninfektion mit der Delta-Variante möglich.

II. Verbindliche Hygieneregeln zum Betrieb von Angeboten und Einrichtungen

Von Angeboten und Einrichtungen, die für Kunden- oder Besucherverkehre geöffnet sind, sind folgende Hygieneanforderungen verpflichtend umzusetzen:

1. Allgemeine Hygieneanforderungen

Sicherzustellen sind
  1. a)  die Bereitstellung einer ausreichenden Anzahl von Gelegenheiten zum Händewaschen beziehungsweise zur Händehygiene, insbesondere in Eingangsbereichen von gastronomischen Einrichtungen,
  2. b)  die regelmäßige infektionsschutzgerechte Reinigung aller Kontaktflächen und Sanitärbereiche in Intervallen, die den besonderen Anforderungen des Infektionsschutzes Rechnung tragen,
  3. c)  die infektionsschutzgerechte Reinigung von körpernah eingesetzten Gegenständen oder Werkzeugen nach jedem Gast-/Kundenkontakt,
  4. d)  das Spülen des den Kundinnen und Kunden zur Verfügung gestellten Geschirrs bei mindestens 60 Grad Celsius, nur ausnahmsweise sind niedrigere Temperaturen mit entsprechend wirksamen Tensiden beziehungsweise Spülmitteln ausreichend,
  5. e)  das Waschen von gebrauchten Textilien undähnlichem be imindestens 60 Grad Celsius, wobei insbesondere Handtücher, Bademäntel und Bettwäsche nach jedem Gast- beziehungsweise Kundenkontakt zu wechseln und ansonsten Einmalhandtücher zu verwenden sind, und
  6. f)  gut sichtbare und verständliche Informationen zum infektionsschutzgerechten Ver-halten durch Informationstafeln oder ähnliches.
Zur infektionsschutzgerechten Handhygiene, Reinigung oder Wäsche sind Produkte zu verwenden, die aufgrund einer fettlösenden oder mindestens begrenzt viruziden Wirkung das SARS-CoV-2-Virus sicher abtöten. Buchstabe a gilt nicht für Angebote und Einrichtungen des öffentlichen Personenverkehrs.

2. Besondere Hygieneanforderungen

Für Innenräume, die für Kunden- und Besucherverkehre geöffnet sind, ist der Zugang so zu begrenzen, dass die Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 Metern zwischen fremden Personen regelmäßig sichergestellt ist. Bei Einrichtungen und Veranstaltungen, bei denen durch andere Schutzmaßnahmen (insbesondere die Zugangsbeschränkung auf Immunisierte und Getestete) die Nutzung von festen Plätzen ohne Mindestabstand ermöglicht wird, ist die dadurch mögliche höhere Personenzahl zulässig.
Zur Vermeidung von über Aerosole vermittelten Infektionen ist eine dauerhafte oder mindestens regelmäßige Durchlüftung mit kurzen Lüftungsintervallen sicherzustellen. Soweit dies nicht möglich ist oder auch zusätzlich, kann eine Luftfilteranlage eingesetzt werden, die eine Reduzierung der Virenlast unter Berücksichtigung der Raumgröße sicherstellt. Die Intensität der Lüftung oder Luftfilterung und die Lüftungsintervalle sind der Anzahl der regelmäßig im Raum anwesenden Personen sowie den von ihnen ausgeübten Tätigkeiten, zum Beispiel sportliche Betätigung, Singen oder Musizieren mit erhöhtem Aerosolausstoß, anzupassen. Soweit andere Behörden, zum Beispiel Behörden des Arbeitsschutzes, der Schul- oder Bauaufsicht, Vorgaben zur Belüftungssituation machen, sind diese zusätzlich verbindlich zu berücksichtigen. Die zuständigen Behörden können zusätzliche oder abweichende Vorgaben zur Belüftungsregelung anhand der konkreten Situation des Einzelfalls, zum Beispiel aus Sicherheitsgründen, machen.
Stand 17.08.2021

Extravorstellung “Corona Cowboys”

Wegen des großen Erfolgs wird der  Film “Corona-Cowboys – Powern statt versauern” demnächst noch einmal gezeigt. Dank der  Eigenproduktion von   Filmemacher Peter Schanz  gelang der Neustart von Odins Filmtheater am 6. und 11. August furios. Leider konnten nicht alle Interessenten den lang erwarteten Streifen sehen. Die zum Starttermin geltenden  Corona-Auflagen bedingten eine begrenzte Sitzplatzzahl. Der  Termin der geplanten Sondervorstellung wird in Kürze hier  bekanntgegeben.

 

Corona Cowboys im Odins

“Powern statt versauern” lautet das Motto der  Filmemacher Peter und Antje Schanz. Zusammen mit Kreativen, Musikern und Event-Managern haben sie  im Lockdown den Befreiungsschlag gewagt. Ja, einen Western kann man auch in Nordrhein-Westfalen drehen. Odins Filmtheater ist bei der Premiere, voraussichtlich zum Jahresanfang 2021 dabei. Hier schon mal ein Vorgeschmack.

Zum Trailer:

Fairwell, Klaus Rudolph

Odins Filmtheater hat einen treuen Freund verloren. Klaus Rudolph ist im Alter von 74 Jahren verstorben. “Solange es ihm seine Gesundheit erlaubte, hat Klaus als Helfer im Team Tillmann-Jöring fast bis zuletzt seinen Mann gestanden”, erinnert Odins-Vorsitzender Ottokar Fischer an den Verstorbenen. 

Klaus Rudolf gehörte in der Gründungsphase von Odins Filmtheater 2003/04 in seiner Funktion als SPD-Ratsherr zu den wohlwollenden Unterstützern des Projekts. Von der Notwendigkeit eines Kinos in Bad Lippspringe überzeugt, übernahm er schon zwei Jahre später aktiv Verantwortung. Seitdem trug er  im Bereich Kasse und Süße Ecke zum  perfekten  Ablauf der Kinoabende bei. Fischer: “Wir verdanken unserem guten Freund Klaus   sehr viel. Seine menschliche Art und sein Humor haben dem Vereinsleben gut getan. Wir werden gerade das besonders vermissen.”

Im Büro mehr Aerosole als im Kino

Kinos sind besser belüftet als viele Büros. Das hat eine Studie ergeben. Danach ist die Verteilung von Aerosolen in Kinosälen deutlich geringer als in normalen Arbeitsräumen. Das  Hermann-Rietschel-Institut der Technischen Universität Berlin hat das für den Hauptverband Deutscher Filmtheater HDF untersucht. In der Studie heißt es: “Wird im Kino nur geatmet, liegt die Zahl der eingeatmeten Aerosole selbst bei einem Film mit Überlänge noch deutlich unter der in einem Büro, in dem gesprochen wird”. Hintergrund ist die  völlig anders ausgelegte  Lüftungsart in Sälen. 

In NRW ist gemäß Landesverordnung inzwischen das Abstandsgebot von 1,5  Metern aufgehoben. In Theatern, Konzerthäusern und Lichtspielhäusern mit fester Bestuhlung  ist lediglich die namentliche Erfassung der Besucher und deren Platznummer erforderlich. Der beim Betreten des Kinos weiter erforderliche Mundnasenschutz darf am Platz abgenommen werden. 

Neustarts nichts Neues

Das wegen der Corona-Krise geschlossene Odins Filmtheater plant für den Tag X. „Wir wissen noch nicht, wann genau die Kinos in NRW wieder öffnen dürfen“, sagt Odins-Vorsitzender Ottokar Fischer, „aber mit Neustarts haben wir Erfahrung.“ 

Vor fünf Jahren, Mitte April 2015, wurde das ehrenamtlich geführte Vereinskino schon einmal nach einer Zwangspause wiedereröffnet. Damals ruhte der Kinobetrieb sogar neun Monate. Solange hatte es gedauert, bis 50.000 Euro für die Umstellung auf neueste Digitaltechnik durch großzügige Spender und Zuschüsse aus der Filmförderung zusammengebracht worden waren. Trotz der langen Unterbrechungszeit waren die Stammgäste bald wieder da. Viele wurden sogar zu Fördermitgliedern, um das Kino in Bad Lippspringe zu retten. Deshalb ist der Odins-Vorstand auch relativ zuversichtlich, dass schon bald neues Leben in den Hörsaal des Lippe-Instituts einzieht. 

Bislang gilt eine Vorgabe des Bundes an die Länder, wonach alle Kinos weiter geschlossen bleiben. „Wir würden auch mit reduzierten Zuschauerzahlen und größeren Sitzabständen beginnen,“ sagt Fischer, „dann bliebe eben jeder zweite Platz unbesetzt.“  Wichtig sei, dass es bald erneut losgehe, sagt er, „denn die Menschen wollen wieder gemeinsam großes Kino statt Streaming im einsamen Kämmerlein erleben.“ 

Das Odins verspricht: Wir informieren die Öffentlichkeit so frühzeitig wie es eben geht und freuen uns jetzt schon auf das Wiedersehen mit unseren treuen Zuschauern.

Alle Vorstellungen fallen aus

Odins Filmtheater ist geschlossen. Auf Anordnung der Landesregierung von Nordrhein-Westfalen vom Sonntag, 15. März 2020, dient die Maßnahme der Eindämmung der Corona-Virus-Pandemie. Der entsprechende Erlass des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales gilt für alle Freizeit-, Sport-, Unterhaltungs- und Bildungsangebote im Land. Die Regelungen sollen zunächst bis zum 19. April 2020 gelten.

Gratulation Erika Grobbel

Odins Filmtheater gratuliert Erika Grobbel zum Kulturpreis 2020 der Stadt Bad Lippspringe. Die Preisträgern stand 2003 Pate und ist Mitgründerin des ehrenamtlichen und einzigen Kinos in der Stadt. Sie habe sich um die regionale Kulturförderung besonders verdient gemacht, betonte Bürgermeister Andreas Bee bei der Überreichung der Auszeichnung.

Kulturpreisträgerin Erika Grobbel mit Ex-Bürgermeister Willi Schmidt (links) und Ottokar Fischer, Vorsitzender Odins Filmtheater.

Die Malerin und Kulturpolitikerin gehörte von 1989 bis 2009 dem Rat der Stadt Bad Lippspringe an. Während dieser 20 Jahre war sie lange Zeit Vorsitzende im Kulturausschuss. „Das waren wirklich bewegte und bewegende Jahre”, erinnerte sich Grobbel in einer persönlichen Rückschau an. Neben der Förderung der Kino-Idee, die 2003 mit Hilfe von Bürgermeister Willi Schmidt und Frank Becker (Brackwede) umgesetzt wurde, war sie auch an der Krippenausstellung und der Restaurierung der Burg beteiligt. “Diese Erfolge waren aber nur möglich”, so Grobbel, „weil wir über die Parteigrenzen hinweg immer gut und konstruktiv zusammengearbeitet haben.”

2019 ein gutes Kinojahr

Odins Filmtheater erwartet in diesem Jahr einen neuen Zuschauerrekord. Allein der Film “Der Junge muss an die frische Luft” war im Frühjahr 2019 vielfach ausverkauft. Deshalb soll die Verfilmung der Jugend des Komikers und Buchautoren Hape Kerkeling zu Weihnachten noch einmal ins Programm genommen werden. Das Odins hat seit seinem Start 2003 im Hörsaal des Lippe-Instituts mehr als 1600 Filme gezeigt. Seit 2015 verfügt der Trägerverein mit knapp 50 Mitgliedern über eine eigene Digitaltechnik, die Vorführungen der höchsten Qualitätsstufe erlauben.

Die Vorstellungen freitags und mittwochs werden von vier Teams im Wochenrhythmus mit den Aufgaben Filmtechnik, Kasse und Süße Ecke durchgeführt. Ottokar Fischer: “Ohne unsere aktiven Mitglieder und das MZG, das die erforderlichen Räumlichkeiten zur Verfügung stellt, gäbe es uns nicht.” Ein besonderer Ansporn für alle Beteiligten sei, so Fischer, der 2015 verliehene Kulturpreis der Stadt Bad Lippspringe.

Ticket Nr. 40.000 für eine Kurdame

Odins Filmtheater hat am 14. August seinen 40.000 Besucher begrüßt. Die Überraschung war groß für Inge Rinaldo (84) aus Hannover, als sie die Vorstellung “Der Klavierspieler vom Garde du Nord” besuchte. Beim Kauf der Eintrittskarte im Wert von 6 Euro zeigte die laufende Ticketnummer die magische Zahl “40.000” an. Frau Rinaldo urlaubte als Kurdame zum sechsten Mal in Bad Lippspringe im “Haus Waldfrieden”. Odins Vorsitzender Ottokar Fischer gratulierte dem Jubiläumsgast und überreichte ein Wohlfühlpaket für zwei Personen mit Freikarten und Piccolo als besonderen Gruß.

Das passte genau, denn die Jubiläumsbesucherin kam auf Anregung ihrer Mitreisenden Erika Zimmermann (80) in Odins Filmtheater. “Meine Freundin wollte unbedingt den “Klavierspieler vom Gare du Nord” sehen”, sagte Inge Rinaldo. Die Geschichte eines unentdecktes Musiktalents aus einer Pariser Sozialsiedlung ist typisch für das Programm im Odins. Menschliche Schicksale, französische Komödien und deutscher Film sind ein Markenzeichen des ehrenamtlich geführten Kleinkinos an der Lippequelle.