2506 Kinobesucher

2016 war für Odins Filmtheater ein „mittelprächtiges Kinojahr“ mit 2506 Zuschauern. So lautet das Fazit der jüngsten Jahreshauptversammlung des Trägervereins. Vorsitzender Ottokar Fischer und alle fünf Vorstandsmitglieder wurden einstimmig von der Versammlung wiedergewählt. Stellvertreter Reinhard Brockmann dankte dem Vorsitzenden und Schatzmeisterin Manuela Fischer für den mit Abstand umfangreichsten Arbeitseinsatz aller Vereinsmitglieder.

„Ein ganzes halbes Jahr“  war im vergangenen Jahr der bestbesuchte Film mit vier Vorstellungen und 273 Zuschauern. Auch Platz zwei „Ich bin dann mal weg“ (266 Besucher) war die  Verfilmung  eines Bestsellerromans. Platz drei und vier im  hausinternen  Ranking belegten „Willkommen bei den Hartmanns“ und „The Revenant – Der Rückkehrer“. Neben den regulären Vorstellungen immer freitags und mittwochs gab es sieben Sonderveranstaltungen. Allein zum Warten aufs Christkind, diesmal mit Petterson und Findus,  kamen 93 Zuschauer.

2015 war Odins Filmtheater nach der Umrüstung auf Digitaltechnik am 13. April wieder eröffnet worden. In den verbleibenden achteinhalb Monaten bis zum Jahresende wurden 2337 Besucher in 97 Vorstellungen gezählt. Das volle Kinojahr 2016 kam auf insgesamt 2506 Zuschauer  in 111 Vorstellungen.

Für die deutschen Kinos insgesamt war 2016 kein gutes Jahr. Die Gesamtbesucherzahl von 121 Millionen lag deutlich unter dem Vorjahr mit 139 Millionen.  Branchenkenner bemängeln, dass es 2016 an den ganz großen Kassenschlagern mangelte. Der beste deutsche Film, „Willkommen bei den Hartmanns“ erreichte bundesweit 3,6 Millionen Zuschauer. Zum Vergleich: „Hönig im Kopf“ wollten 2014/15 mehr als 7,2 Millionen Menschen sehen.