Gerade einmal zwei Dutzend Zuschauer fand der Film „Serengeti darf nicht sterben“. Dafür waren die wenigen, die gekommen waren, um so begeisterter. Der Filmklassiker von 1959 wurde trotz technisch sehr bescheidener Möglichkeiten sehr gelobt. Der Oscar-prämierte Originalfilm wurde in einer digital restaurierten Full-HD-Fassung gezeigt. Bernhard und Michael Grzimek hatten den Film seinerzeit gedreht, um die großen Tierwanderungen in der Serengeti in Tansania zu dokumentieren. Vorrangig ging es darum Zäune zu verhindern. Am Ende war der Nationalpark so respektiert, dass es bis heute Bestand hat.
Die Volkshochschulehatte, unterstützt von Odins Filmtheater, zwei Veranstaltungen unter einer Überschrift angeboten: „Unsere Senne, die Serengeti Europas“. Referent Herbert Gruber berichtete eine Woche später in der Kaiser-Karls-Trunkhalleüber Europas verlorene Tierwelt.