Alle Beiträge von Odins Filmtheater

Odins Filmtheater sucht Experten

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Hilfe, Filmvorführer gesucht. Odins Filmtheater möchte zunächst das Team der Frauen und Männer im Vorführraum verstärken. Einsatz in der Regel alle vier Wochen mittwochs und freitags. Interesse? Bitte melden, am besten an einem Kinoabend oder per Online-Kontakt. Bist du Experte? Dann reden wir später über das Aufspielen von Filmen mit anspruchsvoller Kinotechnik.

Filmfestival zeigt 20 Kurzfilme – Eintritt frei

Odins Filmtheater ist am 10. und 11. November zum fünften Mal Austragungsort eines Landesfilmfestivals. Amateurfilmer aus Westfalen präsentieren 24 ausgewählte Werke, die zum Teil in jahrelanger Arbeit entstanden sind. Beim Ausrichter, dem Filmclub Bad Lippspringe, gibt es seit Wochen nur ein Gesprächsthema. „Ein Landesfilmfestival ausrichten, ist nicht nur eine ehrenvolle Aufgabe, sondern bringt auch jede Menge Arbeit mit sich“, so der Vorsitzende Manfred Friedrich. Um den strengen Anforderungen von Filmemachern und Juroren gerecht zu werden, wird der Verein wie zuletzt 2016 sein komplettes Know-how aufbieten müssen.

Die interessierten Zuschauer erhalten ein perfektes Sehvergnügen: Sämtliche Wettbewerbsbeiträge wurden im hochauflösenden HD-Format gedreht und werden auch so vorgeführt. Die technisch wie inhaltlich sehr ambitionierten Filme laufen in den Kategorien Dokumentation, Fiktion und Naturfilm. Kein Wettbewerbsbeitrag, so eine der wenigen Vorgaben, darf länger als 20 Minuten sein. „Die Zuschauer“, da ist sich Manfred Friedrich sicher, „erwarten zwei unterhaltsame wie lehrreiche Tage.“ Und wer will. hat auch die Gelegenheit, live dabei zu sein, wenn die sechsköpfige Fachjury die einzelnen Filmbeiträge diskutiert. „Da geht es manchmal richtig hart zur Sache“, weiß der 68-Jährige Friedrich .

Die Filmvorführungen im Odin beginnen am 10. und 11. November jeweils um 11 Uhr. Der Eintritt ist frei. Als Veranstalter des Landesfilmfestivals in Bad Lippspringe zeichnet wie üblich der Bund Deutscher Filmautoren (BDFA) verantwortlich, der Dachverband von 180 Amateurfilmclubs bundesweit. Die besten Filme dieses NRWLandesfestivals werden zu den verschiedenen Bundesfilmfestivals weitergeleitet.

Weitere Informationen gibt Manfred Friedrich Telefon 05254-67194

http://www.filmclub-badlippspringe.de/

 

Große Liebe, kleines Kino, idealer Ort zum Heiraten

Das Brautpaar Peter Kremer und Christine Gabriel besucht am 17. August nach der standesamtlichen Trauung an der Burgruine Odins Filmtheater in Bad Lippspringe . Auf dem Programm stand die Komödie: „Wer hat eigentlich die Liebe erfunden?“
Fotos: Helge Temme/Filmverleih (1)

Odins-Filmtheater ist bekannt für sein Programm aus amüsanten Komödien und Geschichten von der großen Liebe. Aber noch nie war das ehrenamtliche Kino an der Lippequelle selbst Schauplatz einer Romanze und Bestandteil eines ganz besonderen Hochzeitsprogramms.

Das Brautpaar Peter Kremer und Christine Gabriel besuchte am 17. August nach der Trauung an der Burg mit der gesamten Hochzeitsgesellschaft die Vorführung der deutschen Komödie „Wer hat eigentlich die Liebe erfunden?“. Corinna Harfouch, Meret Becker und Karl Kranzkowski präsentieren darin einen  Herz erwärmender Mix aus „Little Miss Sunshine“ und „Die fabelhafte Welt der Amelie“.

Als Monika Stappert und Ottokar Fischer vom Odins-Vorstand die besonderen Kinogäste mit einem Glas Sekt begrüßten, war für das nicht mehr ganz so junge, aber frisch vermählte Paar der Tag perfekt. Im Hintergrund hatte der Bräutigam alle Register gezogen. Die standesamtliche Trauung fand „wegen des besonderen Flairs“ oberhalb der Lippequelle statt, das Odins wurde gewählt, weil der aktuelle Films ideal erschien und das Kino auf Fotos im Internet so „kuschelig aussieht“. Ein weiterer Bestandteil des Tages war eine ganz private Führung auf dem Flughafen Paderborn-Lippstadt.

Der Bräutigam ist gebürtiger Paderborner und lebt heute in Frankfurt. Die Braut arbeitet wie er in einer Klinik –  allerdings am Bodensee. Die zwei führen seit zwölf Jahren eine Fernbeziehung, reisen viel und schätzen besondere Orte auf der Welt. Kennengelernt haben sie sich während einer Sonnenfinsternis in der Türkei. Seit dem besuchen sie jede Sonnenverdunkelung, wo auch immer auf der Erde. Verlobt haben sie sich bei einem solchen Ereignis am 17.8.2017 am Fuße des Grand Canyon in den USA. Der Hochzeitstermin folgte auf den Tag genau ein Jahr danach. Die kirchliche Trauung folgt demnächst natürlich wiederum an einem ganz besonderen Ort: im bayerischen Polling. Dort war der Vater der Braut Tierarzt, dort hat sie fast die gesamte Kindheit verbracht.

Die Antwort auf den Filmtitel „Wer hat eigentlich die Liebe erfunden?“ hat das Paar längst zwischen  Burgruine und Odins Filmtheater ausgemacht: Jeder muss die Liebe für sich selbst immer wieder neu entdecken.

 

Odins Filmtheater feiert 15 Jahre Bestehen – und steht auf festen Beinen

Gründer der ersten Stunde: Ex-Bürgermeister Willi Schmidt (von links), Kulturpolitikerin Erika Grobbel und Vorsitzender  Ottokar Fischer hoben vor 15 Jahren Odins Filmtheater aus der Taufe.

Bilanz gezogen

36.008 Zuschauer bei 1.557 Filmvorführungen seit 2003: Diese Bilanz hat Odins-Filmtheater bei einer kleinen Feierstunde gezogen. Genau 15 Jahre zuvor, am 4. Juni 2003, hatte das ehrenamtlich geführte Kino im Lippe-Institut mit dem Film „Good bye, Lenin“ seinen regelmäßigen Spielbetrieb immer freitags und mittwochs um 19.30 Uhr aufgenommen. Seitdem ist fast keine Vorstellung ausgefallen. „Selbst bei nur einem Besucher haben wir Kino gemacht“, berichtete Vorsitzender Ottokar Fischer.

Mit Willi Schmidt und Erika Grobbel (CDU) nahmen die zwei wichtigsten Geburtshelfer aus dem Jahr 2003 am Festakt teil. Die Vorsitzende  des einflussreichen  Kulturausschusses im Rat  hatte  den Kontakt mit einem privaten Kinonetzwerk in Bielefeld und Schloß Holte hergestellt. Ex-Bürgermeister Schmidt schloss schließlich einen Vertrag mit Frank Becker, dem kinoverrückten Betreiber von Deutschlands größtem privatem Filmarchiv in Brackwede. Mit Fördergeldern aus öffentlichen Kassen und der Gründung des formlosen Helferkreises „Kinofreunde Bad Lippspringe“ ging es los. Inzwischen gibt es einen gemeinnützigen Trägerverein mit 60 aktiven und passiven Mitgliedern.

Fischer: Wir stehen gut da

„Heute stehen wir wirtschaftlich stabil da und können, sofern keine dramatischen Pannen passieren, uns selbst tragen“, erklärte Vorsitzender Fischer in der Feierstunde. „Das verdanken wir dem MZG als Hausherrn im Lippe-Institut sowie den zahlreichen Lippspringer Bürgern und der Stadt, die uns vor drei Jahren bei der Umstellung auf digitale Technik sehr großzügig unterstützt haben.“ Fischer fragte die Ehrengäste in diesem Zusammenhang  „Ist Ihnen etwas aufgefallen?“ – um dann den überraschten Sponsoren selbst zu antworten: „Wir haben Sie seitdem nicht mehr mit Spendenanfragen belästigt. Solange es uns gut geht, wird das so bleiben.“

Guter Besuch – gesundes Kino

Die beste Unterstützung für den Fortbestand des Kinos in den nächsten Jahren sei eine anhaltend hohe Zuschauerzahl. „Es gibt keine bessere Förderung der Kinokultur in dieser Stadt als den Besuch durch möglichst viele Bürger. Das füllt die Kasse und motiviert die vielen Helfer.“

 

 

 

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Verantwortlicher

Odins Filmtheater Bad Lippspringe e.V.
Hermannstr. 55
33175 Bad Lippspringe

Amtsgericht Paderborn VR 3145
Vorsitzender Ottokar Fischer

Steuernummer 339/5785/1145
Gläubigeridentifikationsnummer
DE7000300001493382

Inhaltlich Verantworlich: Reinhard Brockmann

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Erstellt mit Datenschutz-Generator.de von RA Dr. Thomas Schwenke

Spadaka-Mitarbeiter unterstützen Odins Filmtheater

Schöne Überraschung z. Die Spar- und Darlehnskasse Bad Lippspringe unterstützt Odins Filmtheater mit einer Spende von  1000 Euro. Insgesamt vier Initiativen und Vereine kamen in den Genuss einer Extraförderung – und das auf eine ganz besondere Art.

Mitarbeiter der Bank hatten ehrenamtliche Projekte vorgeschlagen, um diese mit  Gewinnspar-Überschüssen zu unterstützen. Dabei setzte sich  Beate Ernst vom Kunden-Service-Center der Volksbank Schlangen eG  Spadaka für Odins Filmtheater ein. Sie zählt mit ihrer Familie zu den regelmäßigen Kinobesuchern und möchte, dass die Arbeit der vielen Freiwilligen gewürdigt wird. Frau Ernst überreichte  im Auftrag des Bankvorstandes den Spendenscheck  bei einer kleinen Feierstunde an den Vereinsvorsitzenden Ottokar Fischer und Schatzmeisterin Manuela Fischer.  „Wir freuen uns über das Geld und  die Wertschätzung, die wir in diesem Jahr besonders gut gebrauchen können“, sagte Ottokar Fischer. Odins feiert 2018 sein 15-jähriges Bestehen. 

Neben Odins Filmtheater durften sich  die Palliativstation, die Gesamtschule Bad Lippspringe/Schlangen und das Anneliese Müther-Haus in Oesterholz, getragen vom Verein Westfälisches Kinderdorf,  über jeweils 1000 Euro Unterstützung freuen. Alle vier sagen  der Spar- und Darlehnskasse ein herzliches „Dankeschön“. 

Odins Besucherzahlen steigen stetig weiter an

Odins Filmtheater hat im vergangenen Jahr mit insgesamt 2775 Zuschauern das beste Ergebnis seit 2009 erzielt. Es gab 109 reguläre Vorführungen, meist an den Wochentagen freitags und mittwochs. Hinzu kamen fünf Sondervorstellungen  für die Concordia-Schule und im Rahmen der von Odins Filmtheater  mit veranstalteten Reihe VHS-Kino.

2017 fehlten , genau wie im Vorjahr, wieder die ganz großen Erfolgsfilme als Zuschauermagneten. Dennoch stieg die Besucherzahl seit der technischen  Zwangspause 2014/15 weiter  an. Im Jahr des digitalen Neustarts hatte allein die Komödie „Honig im Kopf“ für mehr als 600 Kinogäste gesorgt.

„Willkommen bei den Hartmanns“, der erste Film im Kinojahr 2017, war mit 215 Zuschauern zugleich der bestbesuchte. Zweitplatzierter Streifen wurde im Dezember „Fack ju Göthe 3“ mit 152 Zuschauern. Flopp des Jahres war  „Die Erfindung der Wahrheit“ mit nur  sieben Gästen in zwei Vorstellungen. Auch bei einem schlechten Besuch lässt das Odins, so eine eiserne Regel seit der Gründung 2003, keine Vorführung ausfallen. Begründung: Jeder einzelne Besucher ist uns wichtig.

Wildschütz Klostermann am 18. Juni im Odins

Die Geschichte vom Wildschütz Klostermann, dem 1839 geborenen berühmtesten Wilderer im Hochstift, ist seit seiner Premiere in Warburg ein großer Erfolg. Mehr als 1000 Zuschauer haben den Streifen dort schon gesehen. Das Odins wird den Film   am Donnerstag  7. Juni  in zwei Vorstellungen um 19.30 Uhr und um 21.15 Uhr und am 18. Juni um 19.30 Uhr präsentieren.  Die Aufführung ist Bestandteil der Jubiläumswoche „15 Jahre Odins Filmtheater“. Der Eintritt beträgt aus diesem Grund nur 4 Euro pro Person. Das ist der Tarif, mit dem das ehrenamtliche Bad Lippspringe Kino im Juni  2003 seinen Spielbetrieb aufnahm. Der heimische Filmemacher Peter Schanz hat  „Jäger und Gejagter – Der Wilddieb Hermann Klostermann“ produziert. Er wird an der Vorführung teilnehmen.

Filmdokumentation zeigt  Fakten und Legenden um den  Robin Hood der Egge

Die  damalige Berichterstattung im WESTFÄLISCHEN VOLKSBLATT und Heimatromane

Peter Schanz, Produzent, Autor und erster Kameramann in Personalunion

machten Klostermann schon bald zum legendären „Robin Hood der Egge“. Der Film zeigt ihn ungeschönt sowohl als Kriminellen, der auf seine Verfolger schoss, als auch als charmanten Held, den die Frauen liebten und die Bauern vor der Obrigkeit verleugneten. Produzent Schanz: „Für das Königreich Preußen, dem Westfalen damals einverleibt war, mutierte er nach und nach zum Staatsfeind Nummer Eins.“ Schon während seiner zweijährigen Militärzeit in Minden fiel er durch Ungehorsam auf und wurde 23 Mal bestraft. Zurück zum verhassten Stiefvater, der Förster in Hakenberg und Mittelwald bei Scherfede war, konnte er nicht. Klostermann tauchte als Wilderer im Grenzgebiet von Egge und Waldecker Land unter. Schanz: „Dank außergewöhnlicher Treffsicherheit mit dem Gewehr und abgebrühter Cleverness seinen Verfolgern gegenüber erlangte er in kürzester Zeit legendären Ruf.“

40 Laienschauspieler, Heimatforscher und Helfer rund um Co-Produzentin Anke Schanz haben an der 90-minütigen Filmdokumentation mitgewirkt. Die Hauptrolle spielt Julian Jakobsmeyer aus Paderborn. Gedreht wurde vor Dutzenden heimischen Kulissen: Kloster Dalheim, Hardehausen, mystische Orte wie die Wüstungen Nutlon und Alt-Rhoden bei Diemelstadt, Richts-Deele in Buke, eine historische Haftzelle in Fürstenberg, Himmighausen, Bierbaums Nagel bei Borlinghausen, der Haxtergrund und eine Sakristei im Dom rücken ebenso ins Bild, wie Motive aus Bad Lippspringe, dem Durbeke- und Silberbachtal sowie dem Freilichtmuseum in Detmold.

Die Dokumentation zeigt Spielszenen in schwarz-weiß, zu denen Schanz sachkundige Kommentare spricht. In Farbe präsentiert er Forschungsergebnisse von heute und die wunderbar bewahrte Flora und Fauna der Egge. Nicht alles kann geklärt werden. Nur der Legende nach gab es eine schöne Frau an Klostermanns Seite, für die Anke Schanz ein prächtiges Kleid genäht hat. Dokumentiert ist Klostermanns Verurteilung in Paderborn zu acht statt der geforderten 20 Jahre wegen Mordversuchs. Legende dagegen bleibt, ob eine der auffallend vielen Zuhörerinnen im Gerichtssaal bei der Urteilsverkündung in Ohnmacht fiel.

Zum Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=0xecVxqDAcE&index=1&list=FLvlaXJGm-kr0HJtgaae4pkA

Mehr Infos unter: www.blautann-film.de

 

 

 

Serengeti lebt dank Michael und Bernhard Grzimek

Gerade einmal zwei Dutzend Zuschauer fand der Film „Serengeti darf nicht sterben“. Dafür waren die wenigen, die gekommen waren, um so begeisterter. Der Filmklassiker von 1959 wurde trotz technisch sehr bescheidener Möglichkeiten sehr gelobt. Der Oscar-prämierte Originalfilm wurde in einer digital restaurierten Full-HD-Fassung  gezeigt. Bernhard und Michael Grzimek hatten den Film seinerzeit gedreht, um die großen Tierwanderungen in der Serengeti in Tansania zu dokumentieren. Vorrangig ging es darum Zäune zu verhindern. Am Ende war der Nationalpark so respektiert, dass es bis heute Bestand hat.

Die Volkshochschulehatte, unterstützt von Odins Filmtheater, zwei Veranstaltungen unter einer  Überschrift angeboten: „Unsere Senne, die Serengeti Europas“. Referent Herbert Gruber berichtete eine Woche später in der Kaiser-Karls-Trunkhalleüber  Europas verlorene Tierwelt.

 

 

 

2506 Kinobesucher

2016 war für Odins Filmtheater ein „mittelprächtiges Kinojahr“ mit 2506 Zuschauern. So lautet das Fazit der jüngsten Jahreshauptversammlung des Trägervereins. Vorsitzender Ottokar Fischer und alle fünf Vorstandsmitglieder wurden einstimmig von der Versammlung wiedergewählt. Stellvertreter Reinhard Brockmann dankte dem Vorsitzenden und Schatzmeisterin Manuela Fischer für den mit Abstand umfangreichsten Arbeitseinsatz aller Vereinsmitglieder.

„Ein ganzes halbes Jahr“  war im vergangenen Jahr der bestbesuchte Film mit vier Vorstellungen und 273 Zuschauern. Auch Platz zwei „Ich bin dann mal weg“ (266 Besucher) war die  Verfilmung  eines Bestsellerromans. Platz drei und vier im  hausinternen  Ranking belegten „Willkommen bei den Hartmanns“ und „The Revenant – Der Rückkehrer“. Neben den regulären Vorstellungen immer freitags und mittwochs gab es sieben Sonderveranstaltungen. Allein zum Warten aufs Christkind, diesmal mit Petterson und Findus,  kamen 93 Zuschauer.

2015 war Odins Filmtheater nach der Umrüstung auf Digitaltechnik am 13. April wieder eröffnet worden. In den verbleibenden achteinhalb Monaten bis zum Jahresende wurden 2337 Besucher in 97 Vorstellungen gezählt. Das volle Kinojahr 2016 kam auf insgesamt 2506 Zuschauer  in 111 Vorstellungen.

Für die deutschen Kinos insgesamt war 2016 kein gutes Jahr. Die Gesamtbesucherzahl von 121 Millionen lag deutlich unter dem Vorjahr mit 139 Millionen.  Branchenkenner bemängeln, dass es 2016 an den ganz großen Kassenschlagern mangelte. Der beste deutsche Film, „Willkommen bei den Hartmanns“ erreichte bundesweit 3,6 Millionen Zuschauer. Zum Vergleich: „Hönig im Kopf“ wollten 2014/15 mehr als 7,2 Millionen Menschen sehen.